Programm für das 1. Halbjahr 2012

Das Programm für das 1. Halbjahr 2012 ist online und kann hier betrachtet werden.
30.09.2011


Danke!

Bislang standen an dieser Stelle immer die Termine für Skatturniere. Leider wird Helmut Braun die Aufgabe als Organisator und Spielleiter nicht mehr übernehmen. Einen Nachfolger für ihn gibt es im Moment nicht. Der Vorstand dankt Helmut auch auf diesem Weg für die geleistete Arbeit, mit der er nicht nur den Spielern viel Vergnügen bereitet hat, sondern auch dem Verein und der Gemeinde zusätzliche Einnahmen erwirkt hat.
21.09.2010


Allianz für den freien Sonntag

Allianz_Logo.jpg

Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte. (1. Mose, Kapitel 2, Vers 3)

Die KAB führt am 06. und 07.09.2008 die Aktion «Allianz für den freien Sonntag» in unserer Kirchengemeinde durch.
Wir gestalten an diesem Wochenende die Gottesdienste, damit die Gemeindemitglieder für dieses Thema sensibilisiert werden und diese Aktion unterstützen. Nach der Spätmesse am Sonntag wird das von der KAB vorbereitete Gemeindeessen angeboten.

Hintergrund:
Zum 1. September 2006 hat der Bund die Regelung der Ladenöffnungszeiten auf die Länder übertragen. Am 21. November trat dann in NRW das neue öffnungszeitengesetz in Kraft. Nun können die Geschäfte auch länger als bis 20 Uhr öffnen. Auch in NRW gilt also eine 6�24-Stunden-Regelung. Im Klartext heißt das: Die Einzelhändler können ihre Geschäfte von Montag bis Samstag 24 Stunden am Tag geöffnet halten.

Die Verfassungsklage gegen das neue Ladenöffnungsgesetz wird voraussichtlich erst in einigen Jahren vor Gericht verhandelt. Bis dahin will die Allianz mit allen Beteiligten versuchen eine praktische Umsetzung zu verhindern.

Wir von der KAB in Dortmund-Bodelschwingh halten die aktuelle Sonntagsregelung für nicht akzeptabel.In diesem Zusammenhang appellieren wir an die politisch Verantwortlichen sich für folgende Ziele einzusetzen:

  1. Keine Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft durch eine teilweise oder vollständige Freigabe der Ladenöffnungszeiten.
  2. Abschied von der Illusion einer Konjunkturbelebung und Verbesserung der wirtschaftlichen Situation im Handel durch die Aufhebung des Ladenschlussgesetzes. Nicht die geregelten Ladenschlusszeiten, sondern die durch wirtschaftliche Unsicherheit bedingte Kaufzurückhaltung der Kunden ist der Grund für die massiven Umsatzeinbrüche im Handel. Wer in der augenblicklichen Situation Ladenzeiten ausdehnt, serviert eine ökonomische Mogelpackung und lenkt von den vielen anderen politischen Problemen ab.
  3. Keine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Einzelhandel: Schutz der Arbeitnehmer/innen und deren Familien muss unbedingten Vorrang haben. Gemeinsame und zusammenhängende Freizeitblöcke - notwendige Sozialzeiten - sind zu erhalten und zu sichern.
  4. Der Schutz der grundsätzlich arbeitsfreien Sonn- und Feiertage ist weiterhin zu gewährleisten. Bereits zu großzügig gehandhabte und teilweise rechtswidrige Ausnahmeregelungen sind zurückzufahren.

Wir fordern die politisch-verantwortlich Handelnden auf, die Grundwerte einer humanen Gesellschaft zu beachten. Es geht bei den Ladenöffnungszeiten nicht allein um Wirtschaftsfragen und Fragen des Umsatzes. Es geht auch um gesellschaftliche Gestaltungsfragen: Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Fragen nach einer vernünftigen Stadt- und Regionalentwicklung.

Positionspapier der Allianz
Plakate 1
Plakate 2
15.08.2008